Beschreibung
Nach einem Studium bei Vincent Weber und Kurt Schwerdtfeger an der Werkkunstschule in Stettin (1935-37) erhält Henry Hinsch ein Stipendium an der Akademie der bildenden Künste Berlin und wird schließlich 1937-39 Meisterschüler von Fritz Burmann. Zurück aus der Kriegsgefangenschaft gelangt Hinsch über Hamburg im November 1945 nach Göttingen und wird hier schnell künstlerisch tätig. So gibt er bis zu seinem Tode Kurse an der neugegründeten VHS, stellt ab 1949 regelmäßig aus, heiratet 1951 die Künstlerin Liesel Sonnemann und gründet auf ihre Anregung 1956 die Künstlergruppe „das geviert“, welche sich auf die „de Stijl“-Bewegung beruft. 1966 gründet er schließlich die „Galerie am Wochenende“ und 1968 mit Erika Meyer-Bothling, Rudolf Petrikat und Helmut Bönitz, dem späteren „Mentor“ von Oliver Ahlers, den bis heute bestehenden „Kreis 34“.
